Willkommen

Christine Sturm, Silvia Schifferer, Barbara Stahl

Kinaesthetics in Kürze

Bewegung ist die Grundlage allen Lebens, denn jede Aktivität – vom Essen über das Gehen bis zum Liegen – ist mit Bewegung verbunden.

  • Das Ziel von Kinaesthetics ist es, Bewegungsunterstützung so zu gestalten, dass die Bewegungskompetenz der unterstützten Personen gefördert wird. Verlorene Fähigkeiten werden wieder aufgebaut und die Selbstständigkeit des Patienten wird gefördert.
  • Pflegende lernen mit Hilfe der Kinaesthetics-Konzepte, im Alltag auf ihre Bewegung zu achten, um Überlastungsschäden vorzubeugen.
  • Kinaesthetics ist ein kreatives Handlungskonzept, das in allen Fachbereichen zur Gestaltung einer pflegerischen Interaktion mit dem Patienten genutzt werden kann.
  • Kinaesthetics bietet keine Antwort auf alle Fragen, sondern die Entdeckung vieler Möglichkeiten.

Historie

Der Begriff Kinaesthetics hat seinen Ursprung im Griechischen:

  • kinesis (Bewegung)
  • aisthesis (Wahrnehmung)

Kinaesthetics ist somit als die Lehre von der Bewegungswahrnehmung definiert. Dr. Lenny Maietta und Dr. Frank Hatch begründeten die Lehre Ende der 70er Jahre, indem sie das Wissen aus der Forschung der Verhaltenskybernetik sowie die Erfahrungen aus Tanz und Entwicklungspsychologie verbanden.